Im Voraus der Eröffnung eines Wertpapierdepots auf die Ordergebühr achten

Sonntag, Dezember 18, 2011 posted by admin

Wie in allen anderen Finanzbereichen gilt es für Sparer auch in Bezug auf die Angebote im Bereich der Depots einen Vergleich heranzuziehen, um ein Geldinstitut mit möglichst günstigen Bedingungen und Leistungen zu finden. Dabei sollte man sich als Kunde dagegen nicht bloß die Kontoführungsgebühren, sondern auch alle weiteren Kosten ansehen.

Kunden werden heute immer häufiger mit Depotkonten umworben, für die keine Kontogebühren anfallen. Nur noch relativ selten findet sich (zumindest bei Direktbanken sowie Onlinebrokern) eine feste Depotgebühr von 20 Euro und mehr, wie sie einst üblich war. Die Notwendigkeit, die nicht selten für die Kostenfreiheit erfüllt werden muss, kann von dem Großteil der Kontoinhaber problemlos erfüllt werden, wie etwa mindestens eine Order im Monat. Gleichwohl hat eine kürzlich durchgeführte Befragung gezeigt, dass das Gros der Anleger sich bei dem Depotkontovergleich bloß auf diese Gebühren als Kostendimension fokussieren, welches ohne Zweifel ein Fehler ist. Denn die Ordergebühren machen einen bedeutsam höheren Anteil der Gesamtgebühren aus als die Depotführungsgebühren, die über die Depotführung und den Handel mit Wertpapieren aufkommen können.


Ordergebühren vergleichen ist elementar

Das Abgleichen der Gebühren für Orders, die bei den verschiedenen Anbietern zu entrichten sind, ist noch bedeutender als der Vergleich der Depotgebühren. Je mehr man als Kunde handelt, desto elementarer wird natürlich dieser Vergleich. Vergleicht man z. B. die Angebote einiger Filialbanken mit denen einiger Online-Broker, so kann es bereits bei einer einzelnen Buchung zu einem Unterschied in Bezug auf die zu zahlenden Ordergebühren von zehn Euro und mehr kommen. Pro Jahr wäre das schon eine Ersparnis von 120 Euro, sobald der Kunde bloß einmal pro Monat handelt. Da es dagegen hinsichtlich der Ordergebühren verschiedene Typen auf dem Markt gibt, ist der Depot Vergleich in dieser Beziehung nicht immer ganz unkompliziert.

Buchungspakete, Buchungsflats und andere Typen gegenübergestellt

Eine sogenannte Orderflat gibt es mittlerweile bei einigen Anbietern, und zwar überwiegend bei Discountbrokern. Der Kontoinhaber kann hier zu einem fixen Preis Handel treiben, unabhängig vom Wert der Order. Typen, bei denen sich die Buchungskosten zum Beispiel dependent von dem Gegenwert der jeweiligen Papiere ergeben, finden sich im Vergleich auf der anderen Seite. Die sogenannten Orderpakete, welche einige Banken und Broker im Angebot haben, komplettieren das Sortiment der Optionen. Je nach jeweiligem Ordervolumen kostet in diesem Fall bspw. bei 20 Buchungen im Monat eine einzelne Order 7,99 Euro, während beim Buchungspaket von 50 Orders pro Monat eine Order nur noch mit 5,99 Euro zu Buche schlägt. Es liegt ganz bei dem Interessenten, bei der Gegenüberstellung auf solche Details zu achten.



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